Projekte
Das ist geplant

Zur Entwicklung des Sisslerfelds wurden diverse Projekte durchgeführt oder stehen in der Zukunft an. Auf dieser Seite werden diese Projekte genauer erläutert.

Südspange

Eine neue Verbindung für Bus und Velo: Für Unternehmensansiedlungen ist es wichtig, dass bei einem Standortentscheid rasch die Umsetzung beginnt. Dafür muss unter anderem die Verkehrserschliessung sichergestellt sein, insbesondere mit dem öffentlichen Verkehr. Mit der sogenannten «Südspange» entsteht eine zusätzliche Verbindung im Sisslerfeld und die südöstliche Arbeitszone ist «bereit», wenn Unternehmen hier investieren wollen.

Am Forum vom 15. Juni erfahren Sie mehr über dieses Projekt. Danach folgen auch auf dieser Seite weitere Informationen.

Regionaler Sachplan

Der nächste Schritt ist die Definition von Spielregeln für die Gebietsentwicklung. Die Testplanung hat Empfehlungen gemacht, worauf bei der Gebietsentwicklung zu achten ist. Diese werden nun mit dem regionalen Sachplan (rSP) in einen behördenverbindlichen Plan überführt. Der rSP hält die Spielregeln fest, nach denen die Gemeinden Eiken, Münchwilen, Sisseln und Stein das Sisslerfeld entwickeln wollen. Darin werden konkrete Ziele in den Themen «Landschaft», «Nutzung», «Mobilität» und «Versorgung und Nachhaltigkeit» und konkrete Handlungsaufträge für die folgende Phase der Umsetzung formuliert. So werden beispielsweise zur Südspange die Zuständigkeiten und die Termine für die Umsetzungsplanung festgelegt und dieser Handlungsauftrag mit anderen Aufträgen koordiniert. Das Ziel des Sachplans ist es, die Umsetzung der Gebietsentwicklung voranzubringen und die Verantwortlichkeiten sowie die Prioritäten festzulegen.

Der rSP wird voraussichtlich im Frühling 2023 zur öffentlichen Mitwirkung aufgelegt. Auf dieser Seite folgen weitere Informationen ab Herbst 2022.

  • Was ist ein regionaler Sachplan (rSP)?

    Der Regionale Sachplan (gemäss § 12a BauG) bietet den vier Standortgemeinden des Sisslerfelds die Möglichkeit, überkommunale und regionale Fragestellungen zu erfassen, abzustimmen und die notwendigen Massnahmen behördenverbindlich festzulegen. Grundsätzlich steht zur gemeindeübergreifenden Abstimmung der kantonale Richtplan zur Verfügung. Jedoch weist dieser für das Gebiet Sisslerfeld ein zu grobes Raster auf. Der regionale Sachplan kann als ergänzendes Instrument des kantonalen Richtplans angesehen werden, welches den kantonalen Richtplan im Gebiet Sisslerfeld präzisiert und die notwendigen Verfahrensschritte stufengerecht behandelt. Dementsprechend kann der regionale Sachplan unterschiedliche Themen enthalten, bspw. Massnahmen der Agglomerationsprogramme (z.B. Langsamverkehr), wirtschaftliche Entwicklungsgebiete (z.B. Festlegung von Industrie- und Gewerbeschwerpunkten), Verkehrsmassnahmen, Freizeitanlagen, Naherholungsgebiete, etc.

Testplanung

Mit der Testplanung wurde geprüft, wie die Leitsätze umgesetzt werden können. In einem anderthalb-jährigen Prozess sind aus der Testplanung acht Stossrichtungen für die weitere Gebietsentwicklung entstanden. 

Die Ergebnisse und die Dokumentation der Testplanung können auf dieser Seite heruntergeladen werden:

  • Was ist eine Testplanung?

    Die Testplanung ist ein informelles Planungsinstrument, bei welchem mehrere Fachplanungs- Teams über einen Zeitraum von mehreren Monaten Lösungsansätze erarbeiten, wie sich ein Gebiet bzw. Areal in Zukunft entwickeln könnte. Die Teams bestehen aus Spezialisten aus diversen Fachgebieten – darunter unter anderem Stadtplaner, Architekten, Soziologen, Landschaftsarchitekten, Ökonomen, Verkehrsplaner, Energiespezialisten, etc. Eine Testplanung charakterisiert sich als ein gemeinsamer Lernprozess mit offenem Ausgang, wobei unterschiedlichste Akteure seitens Kanton, Region, Standortgemeinden und weiteren Stakeholdern beteiligt werden. Nach Abschluss der Testplanung haben die Teams jeweils ein «Zielbild» einer möglichen Entwicklung erarbeitet. Aus diesen Zielbildern entsteht anschliessend ein abgestimmtes und detailliert beschriebenes «Synthesezielbild», als erste Grundlage für weitere Planungsprozesse.